Dienstag, 9. Juni 2015

Saisonauftakt der RTV-Liga beim Löwentriathlon in Hachenburg

Wie bereits in den letzten beiden Jahren bildete das Teamrennen in Hachenburg den Saisonauftakt in den RTV-Ligen für zweite Mannschaft und die Masters.
Bei diesem Rennmodus ist das Windschattenfahren innerhalb des eigenen Teams erlaubt. Man startet mit fünf Athleten, die ersten vier werden gewertet. Keiner der Athleten darf mehr als 50m zurückfallen, sonst wird er aus der Wertung genommen.  Es gilt also möglichst homogen und als Gruppe zu agieren.


Nach dem verletzungsbedingten Ausfall eines jungen Athleten wurde ein komplett anderes Team an den Start gestellt, welches statt auf schnelle Schwimmzeiten auf Radfahren fokussiert war.
Patrick Bauer, Martin Biehler, Daniel Bild, Jonas Kiefer und Thomas Schütz gingen an den Start der 1.RTV-Liga, die zusammen mit den Mannschaften der 2.RTV ein großes Starterfeld bildeten.
In die erste Wechselzone kamen Patrick, Martin, Thomas und Daniel nahezu gleichzeitig. Jonas, der einen Schlag im Wasser abbekam, folgte knapp dahinter. Nach einem durchwachsenen Wechsel fuhr das Team auf Position Sechs liegend - davon jedoch auch zwei Mannschaften aus Liga 2 - los und kam auf der sehr abwechlungsreichen Strecke, die sehr unrhythmisch zu fahren war, nur schwer in Gang. Nach dem zweiten Wendepunkt hatten sie ihren Rhythmus dann gefunden und nachdem das Juniorteam aus Montabaur schon kurz nach der ersten Wende passiert wurde, hatte man nun die nächsten zwei Teams direkt im Sichtfeld. Während Jonas und Thomas nur noch das Hinterrad halten wollten, zeigten Patrick, Martin und Daniel, warum man auf die "alten" Herren setzte. Endlich wurde umgesetzt, was im Training oft geübt wurde. Der Zug war in voller Fahrt. Auf dem Weg zurück zum See fuhr jedoch ein Krankenwagen mit Blaulicht und beängstigender Hektik an den Teams vorbei. Bei Km 12 erfolgte der Rennabbruch. Alle Teams waren zunächst vollkommen überrascht, schnell folgte Ernüchterung:
Es ereignete sich ein schwerer Radsturz kurz vor dem ersten Wendepunkt. Zwei Athleten und ein Wettkampfrichter waren involviert und schwer verletzt. Alle folgenden Wettkämpfe wurden abgesagt, sodass Frederic Schauer in der offenen Wertung und das Masters-Team unverrichteter Dinge ihre Räder auscheckten. Enttäuscht, aber voller Verständnis für das Orga-Team des Wettkampfes.

Die Entscheidung des Veranstalters war die einzig richtige und der Ausgang des Rennens bleibt reine Spekulation. Wichtig ist jedoch an dieser Stelle nur, dass alle Beteiligten des Unfalls schnellstmöglich wieder auf die Beine kommen.

Der Veranstalter des Löwentriathlon hat gestern jedoch auf seiner Homepage schon die erneute Auflage im Jahr 2016 angekündigt und hoffentlich gibt es dann wieder ein spannendes Teamrennen. Solche Unfälle können leider immer und überall passieren. Den Veranstalter trifft an dieser Stelle keine Schuld - Dies ist  zumindest die Meinung der fünf gestarteten Athleten, die eine Runde auf dem Radkurs absolvierten und sich so ein Bild der Gefahrenquelle "Radkurs" machen konnten. Ein Restrisiko lässt sich bei unserer Sportart leider nicht vollkommen ausschließen.

Das zweite Rennen ist zum ersten Mal geteilt: während die Masters in Maxdorf am 14.06. eine Mitteldistanz auf dem Plan haben, springen die Starter eine Woche später in der 1. und 2. RTV in Zell an der Mosel in dieselbige und absolvieren einen Sprinttriathlon.






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