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Tri-Sport Saar-Hochwald e.V.
- Der Verein für Ausdauersport und Triathlon -

Micha Zimmer deutscher Vizemeister

 

Am Wochenende fanden in Merzig die Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften im Triathlon statt. Eingebettet ist diese Veranstaltung in den „Heisel am Kreisel“ Triathlon, und wurde nunmehr zum zweiten Mal ausgetragen. Eine ausgezeichnete Organisation und echtes „Kaiserwetter“ ermöglichten ein perfektes Triathlonwochenende, wobei natürlich im Vordergrund die Kämpfe um die Deutschen Meistertitel hohes Interesse bei den zahlreichen Zuschauern hervorrief.

Für den Tri Sport Saar-Hochwald war  mit Micha Zimmer ein Athlet an den Start gegangen, der sich aufgrund seiner herausragenden Leistungen im Vorfeld beim Deutschland-Cup in den Favoritenkreis auf den Titel arbeitete. Er konnte diese Rolle vor begeistertem heimischen Publikum voll bestätigen und lieferte eine glänzende Vorstellung ab.

Bereits beim Schwimmen zeigte er der Konkurrenz, dass an diesem Tag mit ihm zu rechnen ist. Er legte mit 10 Minuten und 57 Sekunden über die 750m schwimmen in der über 22 Grad warmen Saar eine Topzeit vor und biss sich gleich in der Spitzengruppe fest. Es bildete sich beim Radfahren eine 5-6 köpfige Spitzengruppe, die erheblich aufs Tempo drückte und die 20km in einer sehr flotten  Zeit von 29 Minuten und 27 abschloss. Bereits hier hatte sich mit Danny Friese ein ernsthafter Konkurrent für Micha Zimmer eingereiht und es entwickelte sich so, wie es beim Triathlon unter olympischen Bedingungen fast immer ist: Es kam auf die beste Laufleistung des Tages an. Zwischen 3 Athleten entwickelte sich ein erbittertes Laufduell auf hohem Niveau. Neben Micha Zimmer fighteten Danny Friese und Dominik Schmutzler erbittert um den Titel. Vor dem Einlauf auf die Zielgerade dann kam es erneut zu einem echten „Herzschlagfinale“, in dem sich Friese die entscheidenden Meter Vorsprung vor Micha Zimmer erkämpfte und mit 11 Sekunden Vorsprung Deutscher Meister in der Juniorenklasse wurde. Der Tri-Sport-Saar-Hochwald-Athlet aber konnte seinerseits einen kleinen Vorsprung auf den 3. Platz herauslaufen und wurde im Ziel vom heimischen Publikum, das begeistert mitgegangen war, frenetisch gefeiert.

Ein Riesenerfolg also für Micha Zimmer, der sich mit dieser Topleistung verdient einen Platz im WM-Kader der DTU sicherte und man darf mehr als gespannt sein, wie das hoffnungsvolle Talent sich  vom 8. bis zum 12. September in Budapest bei der WM schlägt.

Bei der Deutschen Meisterschaft Jugend A erreichte Tim Mergener einen tollen 5. Rang und Leon Kiefer konnte sich ebenfalls mit Platz 10 im Vorderfeld platzieren. In der Jugend B platzierten sich Lea Mergener auf Platz 20, Maxi Zenner auf Platz 29, Alexander Sutschet   Platz 22 und Marcel Koltes Platz 60.   

Alles in allem ein sehr erfolgreiches Wochenende für den Tri Sport Saar Hochwald, denn den in die Veranstaltung integrierten und gut besetzten Sprinttriathlon konnte mit Jonathan Marx als Sieger ein weiteres Nachwuchstalent seinen Stempel aufdrücken. Zweiter wurde mit Thomas Schütz ebenfalls ein Athlet des Merziger Triathlonklubs. Weitere Platzierungen für den Tri Sport Saar Hochwald: 

Sprint Triathlon:

Martin Biehler Sieger AK 4

Peter Joecken Sieger Senioren 4

Michael Leick 3. Platz Senioren 2

Nico Oppermann 5. Platz AK2

Jörg Kaiser 5. Platz Senioren 2

Bernd Richter 8. Platz Senioren 2

Arno Kewerkopf  9.Platz Senioren 1

Oliver Helfen 10.Platz AK 4

Thorsten Carbon 14.Platz AK2 

Jedermann Triathlon:

Guido Horsch Sieger AK Senioren 3

Wilfried Frank Sieger AK Senioren 6

 

 

Gabi wartet im Park…

 

Gabi Joecken absolvierte ihre erste Langdistanz erfolgreich

 

Unsere Athletin Gabi Joecken hatte sich im letzten Jahr entschieden, als erste „Nichtprofi-Frau“ des Vereins eine Langdistanz in Angriff zu nehmen. Es war klar, dass sie sich dabei für das schönste und atmosphärischste Rennen in Deutschland anmeldete und konsequent darauf hin arbeitete.

 

Ein ganzes Jahr umfangreiches und hartes Training hatte sie hinter sich gebracht und ihr Ziel war es, in Roth „einfach nur durchzukommen, egal, ob ich auf allen vieren krabbele oder gar aufrecht durchs Ziel komme“.

 

Sie hatte sich eine Zeit von etwa 13 Stunden vorgenommen und ging das Rennen bereits beim Schwimmen besonnen an. Obwohl sie im Schwimmtraining immer bessere Fortschritte erzielt hatte, schwamm sie die 3,8km sehr verhalten und erreichte nach 1 Stunde und 27 Minuten den Wechsel zum Radfahren. Das allerdings ist ihre Stärke und sie spulte die 180km zügig und kontrolliert ab. „Da kommt ja noch was anschließend“ sagte sie sich und dachte dabei daran, dass sie eigentlich noch nie einen Marathon gelaufen war. Und dies nun nach dem bereits belastenden Schwimmen und Radfahren? Kurzum, sie erreichte auf dem Rad mit einer guten Zeit von 5 Stunden und 53 Minuten die Wechselzone zum Laufen.

                                 

Was dann kam, war für sie nicht die erwartete Qual auf der Laufstrecke, sondern es wurde für sie zu einer schönen Erfahrung: Sie lief kontinuierlich ihr Tempo und erreichte nach 12 Stunden und 5 Minuten das Ziel in Roth. Im dortigen Park konnte sie die Glückwünsche der Vereinskollegen entgegennehmen, lediglich ihr Mann Peter fehlte. Der hatte bereits vorher gefinisht und war in die Stadt gegangen, um ihren Einlauf in die Rother Innenstadt zu sehen. Er wusste nicht, dass sie bereits im Ziel war und so kam es, dass Gabi, wie Udo Jürgens es in seinem Lied beschreibt, im Park warten musste…

 

Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könne, so etwas nochmals zu machen, sagte Gabi nach dem Rennen: “Es war super schön, aber auch anstrengend und ich weiß nicht, ob ich noch mal ein ganzes Jahr danach streben kann, mich auf eine Langdistanz vorzubereiten.“

 

Dann, am nächsten Tag kam morgens beim Frühstück von ihr die Frage: “Wann gehen die Anmeldeportale wieder auf für nächstes Jahr?“  Dies hat sie in der Zwischenzeit wieder revidiert, sie wird im kommenden Jahr von der Langstrecke pausieren, aber 2012 hat sie sich schon innerlich darauf eingerichtet, wieder aktiv am Rother Challenge teil zu nehmen.       

 

Erfolgreiche Vereinausflüge nach Roth und Hamburg

 

Am vergangenen Wochenende waren unsere Triathleten bei den größten Events des Triathlons in Deutschland unterwegs und konnten dort mit guten Ergebnissen abschließen. In Hamburg fand der City Triathlon statt, die wohl weltweit größte Veranstaltung in der Olympischen Distanz. Hier gingen vier Athleten des Tri Sport Saar Hochwald an den Start. Arno Kewerkopf bewältigte als schnellster Vereinstriathlet die 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen in einer Zeit von 2 Stunden und 34 Minuten. Ihm folgte Jörg Kaiser mit 2:39, Oliver helfen mit 2:42 und Guido Horsch mit 2:45. Die begeisternde Atmosphäre und das dazu passende „Kaiserwetter“ beeindruckten unsere Sportler auch in diesem Jahr besonders.

 

Im mittelfränkischen Roth starteten bei der größten Langdistanzveranstaltung der Welt vor über 150.000 Zuschauern eine Staffel und zwei Einzelstarter erfolgreich. Die Staffel in der Besetzung Thomas Schamper als Schwimmer, Nico Oppermann als Radfahrer und Stefan Klein als Läufer erreichte in der herausragenden Zeit von 9 Stunden und 17 Minuten über die 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,195km Laufen einen respektablen 34. Platz in der Gesamtwertung von über 300 Staffeln.

 

Thomas Schamper hatte sich vorgenommen, eine Zeit um die 60 Minuten zu schwimmen, was er auf den Punkt dann auch schaffte. Nico Oppermann zeigte eine glänzende Radleistung und erzielte in 5 Stunden und einer Minute eine persönliche Bestzeit. Stefan Klein kam kaum in die Laufschuhe, weil niemand eigentlich so schnell mit Nico gerechnet hatte. Dennoch konnte Stefan dann mit 3 Stunden und elf Minuten über die Marathondistanz brillieren.      

 

Gabi Joecken bewältigte die Langdistanz als Einzelstarterin zum ersten Mal in ihrer sportlichen Laufbahn in 12 Stunden und 5 Minuten als 29. ihrer Altersklasse TW 40. Sie hatte sich vorgenommen, „nur zu finishen, und wenn ich auf allen vieren durchs Ziel krabbele“. Ganz so schlimm war es dann doch nicht, sie setzte ihr Ziel in jeder Disziplin um und war letztlich sehr zufrieden.

 

Ihr Mann Peter Joecken erreichte in einer Zeit von 10 Stunden und 20 Minuten Platz 4 in der Gesamtwertung der TM 55 in der Deutschen Meisterschaft. Ihm fehlten letztlich 90 Sekunden zu einem Platz auf dem Podium und insgesamt 12 Minuten zum Sieg. „An diesem Tag war für mich nicht mehr möglich, ich habe mich bis an die Grenze belastet“ zieht Peter sein Gesamtfazit und konnte dennoch mit seiner Zeit sehr zufrieden sein.

 

Auch in Roth waren mit den Athleten viele Begleiter aus dem Verein dabei und unterstützten unsere Starter enthusiastisch. Im kommenden Jahr werde sicher wieder einige unserer Athleten in Roth und in Hamburg an den Start gehen. Bleibt nur die Hoffnung darauf, dass die Terminsetzung dann wieder eine gemeinsame Reise nach Roth und/oder Hamburg ermöglicht.            

 

     Craft Bike Trans Germany  oder „Überlebenskampf im Dauerregen“

 

Dieses Jahr wollen wir es wieder wissen. Als Saisonhöhepunkt steht die Teilnahme am 8-tägigen Etappenrennen Craft Bike Transalp – als Mixed Team - auf dem Programm. Um eine erste Standortbestimmung vorzunehmen, hatten wir uns Anfang des Jahres auch für die Trans Germany angemeldet – 4 Tage von Garmisch über Lermoos, Pfronten, Sonthofen an den Bodensee nach Bregenz; insgesamt ca. 300 km und 8.000 hm. Das Rennen ist für Einzelstarter ausgeschrieben, trotzdem hatten wir beschlossen, zumindest die ersten beiden Tage zusammen zu fahren, um zu testen, ob unsere Teamfähigkeit noch vorhanden ist. Der Startschuss fiel am Mittwoch dem 02.Juni 2010.

 

Da wir uns etwas akklimatisieren wollten, fuhren wir bereits sonntags ins Zugspitzgebiet, in der Hoffnung noch ein paar Tage Urlaub bei schönem Sommerwetter zu verbringen. Es sollte aber etwas anders kommen als geplant. Hier ein kurzer Abriss:

Montags – Schnellfallgrenze 1200 m; alle Berge ringsherum hatten ein weißes Kleid (zur richtigen Jahreszeit bestimmt ein schöner Anblick).

Dienstags – heftige Regenschauer, max. 9 Grad – unser Hotelwirt glaubte fest an sein Barometer, es stieg offensichtlich (der Wetterbericht sagte zwar etwas anderes: Dauerregen und Unwetterwarnungen, Gefahr von Überschwemmungen …)

                                       

Der erste Blick aus dem Fenster am Mittwochmorgen verhieß nichts Gutes. Es regnete – oder besser schüttete – wie aus Eimern. Von den herbstlichen bis winterlichen Temperaturen ganz zu schweigen. Bei diesem Wetter schickt man normalerweise keinen Hund vor die Tür, aber wir sind ja auch Mountainbiker. Welche Kleidung wählt man für ein solches Rennen? Wohl wissend der Start in Garmisch ist noch in einigermaßen „warmen Gefilden“, im Verlauf des Rennens kann die Temperatur aber noch drastisch sinken. So viele vermummte Biker in allen möglichen und unmöglichen Regenklamotten (z.B. Duschhauben über dem Helm …) haben wir noch nie auf einem Haufen gesehen. Jedenfalls hat alles nichts genützt: bis zum Startschuss, der pünktlich um 10:00 Uhr fiel, waren wir alle schon ziemlich durchnässt. Lange Worte kurzer Sinn: bei solch widrigen Bedingungen sind wir noch nie gefahren. Ein Glück, dass unser Name auf der Startnummer stand, sonst hätten wir uns im Ziel selbst nicht mehr erkannt. Unglücklicherweise musste am höchsten Punkt der Etappe ein Biker wegen Erfrierungserscheinungen per Hubschrauber abtransportiert werden. Der Helikopter landete genau auf der Strecke, das ganze Feld – in dem wir uns auch befanden - musste 20 Minuten auf die Weiterfahrt warten – bei starkem Regen und 2 Grad. Es ist eine ganz neue Erfahrung mit halberfrorenen Händen die Schaltung zu betätigen. Trotz allem haben wir es dann doch noch irgendwie ins Ziel geschafft. Die heiße Dusche konnte unsere Lebensgeister dann wieder wecken.

                                 

Einsetzender Starkregen am Abend verhieß dann auch nichts Gutes für den nächsten Tag. Am Morgen der zweiten Etappe kam uns auf dem Weg zum Frühstückstisch erst einmal ein Feuerwehrmann entgegen. Dieser war gerade dabei den Keller unseres Hotels leer zu pumpen. Wir hörten dann auch, dass Teile der geplanten Strecke wohl nur noch mit Amphibienfahrzeugen zu befahren wären. Schöne Aussichten. Pünktlich zur Startaufstellung hörte es dann wenigstens auf zu regnen. Trotzdem musste der erste Teil der Etappe auf die Strasse verlegt werden. Wer nun denkt, dies wäre eine trockene Angelegenheit gewesen, der irrt sich gewaltig. Originalansage des Rennleiters Uli Stanciu: „Heute würdet ihr euch besser komplett in einen Neopren hüllen. Das Wasser steht auf weiten Teilen der Strecken 20 – 30 cm hoch und kommt euch wie ein reißender Bach entgegen“. Der zweite Teil führte wie geplant über Schotter- und Waldwege, die allesamt überschwemmt oder matschig waren. Irgendwie haben wir es dann wieder geschafft, das Ziel Pfronten ohne größere Ausfälle zu erreichen.

 

Der nächste Tag versprach dann endlich Besserung. Das Wetter war gut, die Strecke war allerdings immer noch matschig. Wir haben das Ziel in Sonthofen ohne besondere Vorkommnisse erreicht.

                                         

Die letzte Etappe sollte uns dann zumindest wettermäßig für alle Entbehrungen entschädigen: blauer Himmel, Sonnenschein, mit 30 Grad schon fast zu heiß – aber man will ja nicht meckern. Die Zielankunft in Bregenz, direkt auf dem Platz vor der Seebühne, war schon gigantisch.

 

Das Rennen war als UCI-Rennen ausgeschrieben und deshalb überaus hoch besetzt. Es waren nahezu alle Marathonspezialisten unter den Profi- und Lizenzfahrern im Kampf um die vorderen Plätze im Einsatz. Letztendlich belegte Kirsten in der Frauenklasse den 48. Platz (leider gab es keine separate Altersklassenwertung). Harry kam in seiner Altersklasse auf den 33. Platz. Der Fairness halber muss man allerdings erwähnen, dass er viel weiter vorne gelandet wäre, da er erst ab der dritten Etappe ohne seine weibliche Handbremse unterwegs war. Den 3. Tag beendete er nämlich auf Rang 16 und am letzten Tag verfehlte er mit Rang 6 nur um knappe zwei Minuten einen Podestplatz in der Klasse der Senior Master.

 

Fazit: Die ersten beiden Tage waren eine echte Härteprüfung für Mensch und Material. Wir sind nun auf jeden Fall gewappnet für die Transalp. Wir werden trotzdem in den verbleibenden Tagen bis zum Start unseren Teller immer schön leer essen, damit der Wettergott uns besser gesonnen ist. Denn im Grunde unseres Herzens sind wir doch bekennende Schönwetter-Fahrer.

    

 

„Eigentlich habe ich gar keine Chance…“

 

Peter Joecken vom Tri Sport Saar-Hochwald Merzig startet in diesem Jahr zum 17. Mal im mittelfränkischen Roth bei den Titelkämpfen um die Deutsche Meisterschaft in der Langdistanz über 3,8km Schwimmen, 180 km Rad und einem abschließenden Marathonlauf. Noch nie jedoch waren seine Ziele so ambitioniert.

 

Sein Ziel ist es, in Roth in seiner Altersklasse bei den Deutschen Meisterschaften aufs Podium zu kommen. Angesichts der gemeldeten Konkurrenz ein ehrgeiziges Unterfangen, starten doch in der TM 55 die aktuellen Welt- und Europameister in der Langdistanz. Ein Konkurrentenfeld, wie es für Joecken nicht stärker sein kann. In diesem starken Umfeld sieht der Triathlet seine Chance, da sich die Topfavoriten in der Renneinteilung beobachten werden und nicht auf ihn achten. „Ich weiß, dass ich vom Leistungsvermögen her mein Rennen in unter 10 Stunden Gesamtzeit beenden kann. Diese Zeit entspricht in etwa dem, was die Konkurrenten zu leisten imstande sind.“unterstreicht Peter Joecken seine Ambitionen. Eine geschickte Renneinteilung ist gefragt, dies dürfte für den erfahrenen Langdistanztriathleten in seinem insgesamt 31. Rennen kein Problem sein. Seine Stärke ist das kontrollierte, aber schnelle Radfahren, wo er jeder Zeit die 180 Radkilometer deutlich unter 5 Stunden zurück legen kann. Entscheidend wird sein, wie er seine Kräfte auf die abschließende Laufstrecke bringt. Sein Ziel ist es dort, den Marathon in etwa 3 Stunden und 45 Minuten zu absolvieren. „Dann ist alles möglich, eigentlich habe ich bei diesem starken Feld ja gar keine Chance – und die will ich nutzen.“ Und dass er in Form ist, will er am kommenden Wochenende bei den Südwestmeisterschaften im Einzelzeitfahren in Rüssingen zeigen, denn dort strebt er den Sieg in der Seniorenklasse an.              

 

 

 

Tri Sport Saar Hochwald in ganz Deutschland unterwegs

 

Am kommenden Wochenende ist Deutschland im Triathlonsport gespalten. Die Pole heißen am 17. und 18.7. Hamburg und Roth. Der Tri Sport Saar Hochwald ist ebenso geteilt wie die deutsche Triathlonwelt und ist mit 2 Teams an beiden Orten vertreten.

 

In Hamburg beim ITU Worldcup begleiten gleich 5 Triathleten den Olympiasieger Jan Frodeno bei dessen Weltcupstart und gehen in der Jedermannklasse auf der Olympischen Distanz an den Start. Es sind Birgit Lins, Arno Kewerkopf, Michael Leick, Jörg Kaiser und Guido Horsch.

 

Dabei sind die Athleten sehr ambitioniert und wollen gute Ergebnisse erzielen.

 

Die Delegation, die nach Roth reist, ist nicht ganz so groß, jedoch nicht weniger darauf bedacht, erfolgreich zurück zu kehren. Die Athleten Thomas Schamper, Nico Oppermann und Stefan Klein wollen in der Staffel auf der Langstrecke die 10 – Stundenmarke unterbieten. Dieses Vorhaben setzt voraus, dass alle drei Athleten gute Tagesform mit nach Roth nehmen. Bei Thomas Schamper weiß man, dass er die 3,8km Schwimmen in einer Zeit unter einer Stunde schwimmen kann. Nico Oppermann schätzt seine Radzeit über die 180km mit etwa 5 Stunden und dreißig Minuten ein, ehe dann mit Stefan Klein als Schlussläufer über die abschließende Marathonstrecke ein Athlet an den Start geht, der sich durchaus zutraut, eine Zeit unter 3 Stunden zu laufen.

 

Als Einzelstarter geht Peter Joecken an den Start, dessen Ziel es ist, eine gute Zeit  zu erreichen.     

 

 

St. Ingberter Triathlon erfolgreich beendet

Am 11. Juli 2010 fand in St. Ingbert fast schon traditionsgemäß der Sprinttriathlon statt. Mit dabei waren zahlreiche Kinder-, Jugen- und Seniorenathleten des Tri Sport Saar Hochwald. Dabei sprangen in den jeweiligen Altersklassen gleich vier Siege für den Merziger Triathlonverein heraus. Es konnten in ihren Klassen gewinnen: Luisa Bürner, Philipp Schauer, Helen Helfen und Stella Clemens.

 

Zweite Plätze belegten Philipp Wilbois, Alexander Sutschet und Lea Mergener sowie in der Seniorenklasse des Sprinttriathlons auf der Distanz 300m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen Wilfried Frank.

 

Diese Ergebnisse wurden bei fast tropischen Temepraturen erzielt. Das Starterfeld des Merziger Triathlonklubs komplettierten Joshua und Jerome Peter, Tobias Zenner, Maurice Jager, Frederic Schauer, Maximilian Zenner, Marcel Koltes, Julian Bürner, Sidney Schwalbach und Thorsten Carbon.

 

Die TSH-Staffel mit Jung/München/Raß erreichte einen guten 8. Platz in der Gesamtwertung.

 

Tri-Sport-Triathleten vom 03. – 06.06.2010 in ganz Deutschland unterwegs

 

An diesem Wochenende waren die Triathleten des Tri-Sport-Saar-Hochwald Merzig in ganz Deutschland unterwegs und erfolgreich. Die weiteste Reise nahmen die Jugendlichen Micha Zimmer, Tim Mergener und Leon Kiefer auf sich, die zum DTU-Nachwuchscup nach München gefahren waren.

 

Dort glänzte insbesondere Micha Zimmer,der in der Klasse Junioren Dritter wurde und somit einen Podestplatz errang,

                                                       

 Leon Kiefer war mit seinem 12. Rang bei den Jugendlichen A erfolgreich.

                                                                        

Tim Mergener hatte das Pech, in der letzten Radrunde in einen Sturz verwickelt worden zu sein und erreichte das Ziel nicht.

 

Nach Harsewinkel im Münsterland waren die Triathleten Bernd Richter und Gabi und Peter Joecken unterwegs, um bei der dortigen traditionsreichen Mitteldistanz auch eine Freundschaft, die in Roth entstanden ist, nämlich zu einem Triathletenpaar des SC Borchen, Matthias und Ulla Rossmanith, zu pflegen.

                                        

Gemeinsam mit Matthias Rossmanith starteten sie dort und erreichten alle bei der Mitteldistanz über 2km schwimmen, 84km Radfahren und 20km Laufen das Ziel. Stärkster Starter des Vereins an diesem Tag war Peter Joecken, der die Distanz mit 4:33 Stunden absolvierte. Wie schon gewohnt konnte er mit einer starken Radleistung  und einem Schnitt von fast 39 Stundenkilometern deutlich seine Altersklasse dominieren und holte sich Platz 1 in der TM 55/Gesamtplatz 56.

 

                                                

Bernd Richter trotzte der großen Hitze und dem auf der Radstrecke oftmals hinderlichen Wind ebenfalls mit einer starken Gesamtleistung und finishte nach einer guten kämpferischen Leistung in einer Gesamtzeit von 5 Stunden und 9 Minuten auf dem 130. Rang.

 

                                              

Gabi Joecken fuhr die 9. beste Radzeit bei den Frauen und erreichte eine Gesamtzeit von 5 Stunden und 20 Minuten, was für einen guten Mittelplatz in dieser stark besetzten Konkurrenz reichte. 

                                                            

Matthias Rossmanith, der „Gastgeber“ vom SC Borchen hatte die Gruppe aus Merzig zu sich nach hause eingeladen und war mit nach Harsewinkel gefahren, um auch zu starten. Er kam nach 5 Stunden und 25 Minuten ins Ziel.

 

Unser Bild zeigt die Merziger Reisetruppe bei der Ankunft in Borchen am Vortag des Rennens.

                                                         

 

 

In Ferropolis (Sachsen) startete mit Nico Oppermann ein weiterer Athlet des Vereins bei einem hochkarätigen Rennen über die Mitteldistanz. Es galt, 1,9km zu schwimmen, 90km mit dem Rad zu fahren und 21,1km zu laufen. Hier war Nico als „Rookie“, also als Neustarter auf dieser Strecke unterwegs und konnte bei seiner ersten Mitteldistanz mit einer guten Leistung überzeugen. Er nutzte auch seine radfahrerischen Fähigkeiten als Basis zu einer guten Endzeit von 5 Stunden und 2 Minuten. Dass er aber noch „lernen“ muss, seine Kräfte besser einzuteilen, lässt die dann doch etwas verhaltene Laufzeit mit 1 Stunde 48 Minuten nach dem guten Radsplit (2 Stunden 32 Minuten) vermuten.  

                                              

 

Beim TriStar111 in Worms war Jörg Kaiser am Start. Die neue Distanz von 1km schwimmen, 100km Rad und 10km laufen, die zum ersten Mal ausgetragen wurde, meisterte er in 4 Stunden und 26 Minuten.

                                    

Insgesamt ein gutes Wochenende für den Merziger Triathlonverein, der zeigt, dass die Athleten in Vorbereitung auf die Höhepunkte der Saison auf dem richtigen Weg sind.    

 

 

Micha Zimmer Platz 32 bei der Triathlon-EM in Hosten

Am 05.07.09 erreichte Micha Zimmer mit einer Zeit von 55:19 den 32. Platz bei der Triathlon-EM in Hosten (Niederlande).  - Bericht folgt -

 

Herzlichen Glückwunsch Micha!!!!

 

Micha Zimmer fährt zur Triathlon-EM in Holten - Niederlande

Im Förde-Park in Flensburg fanden Mitte Juni die Qualifikationswettkämpfe des deutschen Triathlon-Nachwuchses statt. Mit dabei war für den Tri-Sport Saar-Hochwald auch Micha Zimmer, der sich im Vorfeld durchaus berechtigte Hoffnungen machen konnte, mit einer starken Leistung ein Ticket für die Junioren- und Jugendeuropameisterschaften zu lösen. Auf Grund der sehr kühlen Wassertemperatur wurde der Wettkampf zum Duathlon umgewandelt, wo es darum ging, zunächst 2,5 km zu laufen und vor dem abschließenden 5km-Lauf dann 20 km mit dem Rad zurück zu legen. Im Finish hatte Micha zunächst Pech, denn mit ganzen 10 Sekunden Rückstand zur Spitze hätte ihm nach den Festlegungen der Deutshcen Triathlon Union nicht zwingend die Qualifikation für die Europameisterschaften gebracht. Erfreulicherweise wurde er aber vom Verband dann auf Grund seiner starken Schwimmleistungen nachnominiert.

Nicole Woysch und Thomas Schütz Saarlandmeister im Kurztriathlon

Am 21.06.2009 wurde nach langer Abstinenz wieder eine Olympische Distanz - 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km laufen - durchgeführt. Für diese gut organisierte und wirklich sehr gelungene Veranstaltung bedanken wir uns bei den Triahlonfreunden Saarlouis. Sie haben wirklich eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Alle Achtung!!!

Wir hatten 5 Einzelstarter sowie eine Frauen- und drei Männerstaffeln am Start.

Nicole Woysch wurde mit 2:19:22 Saarlandmeisterin in ihrer Altersklasse und siegte mit ihrer Zeit auch gleichzeitig in der Gesamtwertung.

 

 

Thomas Schütz wurde ebenfalls Saarlandmeister in seiner Altersklasse mit einer Zeit von 2:08:21.

 

 

Weitere gute Platzierungen erreichten:

 

Patrick Bauer AK T25 Platz 4, Zeit 2:18:33

 

 

Nico Oppermann AK T 25 Platz 10, Zeit: 2:33:44

 

Alexander Latz AK T35 Platz 23, Zeit 2:32:26

 

Unsere Damenstaffel TSSH 3, Jana Rauch (Schwimmen), Katja Sutschet (Radfahren) und Susanne Roos (Laufen) erkämpfte sich mit 2:35:18 den ersten Platz. Super Mädels!!!

 

Die Staffel TSSH 4 mit Thomas Schamper (Schwimmen), Freddy Witzmann (Rad) und Bernd Richter (Lauf) finishte mit einer Zeit von 2:10:11 auf dem 3. Platz.

 

 

TSSH 1 mit Peter Arimond (Schwimmen), Christoph Heinz (Rad) und Werner Haubert (Lauf) erreichte das Ziel in 2:21:24.

 

 

Jörg Kaiser (Schwimmen), Arno Kewerkopf (Rad) und Maximilian Schalbe (Lauf) erreichten mit der Staffel TSSH 2 eine Zeit von 2:28:05.

 

Es war ein toller Tag.

Herzlichen Glückwunsch!!

 

Großer Erfolg für Peter Joecken im Einzelzeitfahren

Am 06.06.2009 fanden in Rüssingen bei Dauerregen die Südwestdeutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren statt. Auf diesen Tag hatte sich Peter Joecken seit dem Oktober vergangenen Jahres vorbereitet. Sein Ziel war es, die Wertung Senioren 3 im Saarland für sich zu entscheiden und möglichst weit vorne zu landen bei der Wertung zu den südwestdeutschen Meisterschaften.

 

Mit einer Zeit von 21 Minuten und 56 Sekunden über 16,5km, was einem Stundendurchschnitt von knapp 45km/h entspricht, konnte er alle vor ihm gestarteten saarländischen Fahrer überholen und musste das Rennen der Rheinländer abwarten, um zu erfahren, was seine Endzeit dann in der Gesamtwertung „wert“ war. Nachdem das Rennen der Rheinland-Pfälzer abgeschlossen war, konnte Peter Joecken sich über einen 2. Gesamtplatz freuen, wenngleich dieser auch mit 4 Hundertstel Sekunden(!) Vorsprung vor dem Drittplatzierten Reinhard Becker vom TC Orient Mainz denkbar knapp ausfiel.

 

Die Ehrung zum Saarlandmeister nahm Joecken vom Fachwart Straßenrennsport des Saarländischen Radsportbundes Peter Schwöbel entgegen.

 

                              

 

Für den „Quereinsteiger“ aus dem Triathlonbereich ist dieser Erfolg auf der selektiven, mit 240 Höhenmetern ausgestatteten Strecke, ein überraschender und schöner Meilenstein auf seinem Weg zum Saisonhöhepunkt, der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften auf der Langdistanz in Roth bei der Quelle Challenge am 12.07.2009.         

 

Saarlands beste Langstreckentriathletin verstärkt

Tri-Sport-Saar Hochwald

 

Nicole Woysch brilliert mit Platz 8 beim schwersten Ironman der Welt

Neben Jan Frodeno kann der Tri Sport Saar Hochwald mit Nicole Woysch eine weitere Profiathletin aufweisen, die für die Vereinsfarben des Merziger Ausdauersportvereins bei bedeutenden Triathlonveranstaltungen an den Start geht. Während Frodeno sich hauptsächlich mit Weltcuprennen auf den Saisonhöhepunkt, die Weltmeisterschaften, vorbereitet, holte sich Nicole Woysch (32) im Mai auf Lanzarote beim Ironman völlig verdient und souverän den 8. Platz.

                                

Die Polizeibeamtin, momentan in Elternzeit, zeigte auf Lanzarote, dass sie im Saarland mit Abstand die beste Langstrecklerin ist. Einer Schwimmzeit von einer Stunde und einer Minute über 3,8km im offenen Meer ließ sie mit 6 Stunden und 21 Minuten eine flotte Radzeit folgen, wobei sie auch eine Radpanne nicht aus der Ruhe brachte. Es zeugt von mentaler Stärke, bei den äußerst schwierigen Bedingungen auf der Kanareninsel, die Radstrecke ist wegen des Nord-Ost-Passatwindes und ihres bergigen Profils gefürchtet,   auch mit technischen Problemen fertig zu werden und dann in der Lage zu sein, mit 3 Stunden und 15 Minuten noch einen Marathonlauf über die 42,195km hin zu legen. Mit dieser Leistung hat sich Nicole Woysch in der nationalen Spitze etabliert und ihr Hauptaugenmerk in dieser Saison gilt nun der Vorbereitung auf die Teilnahme an der WM in Kona auf Hawaii.Die Qualifikation hierfür will sie in Klagenfurt zu erreichen. Ein nächster Formtest erfolgt bei den Saarlandmeisterschaften in der Mitteldistanz über 2km Schwimmen, 85km Radfahren und 20km Laufen im rheinland-pfälzischen Maxdorf.    

 

Kreiscrossmeisterschaften in Elm:

 

4 Titel für Tri Sport Saar-Hochwald

 

Bei den diesjährigen Meisterschaften in Elm gingen insgesamt zehn Tri - Sportler in den verschiedenen Alterklassen an den Start. Gleich zu Beginn konnte Lea Mergener in der Altersklasse der Dreizehjährigen auf der anspruchsvollen 2300 m - Strecke ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Schon beim Start übernahm sie die Spitze und hatte im Ziel einen Vorsprung von 40 Sekunden auf die Zweitplazierte. Marielle Busch belegte bei ihrem ersten Wettkampf einen erstaunlichen achten Platz.

                                

Bei den männlichen Startern siegte in der gleichen Altersklasse mit Marcel Koltes ebenfalls ein Nachwuchstriathlet von Tri Sport Saar-Hochwald. Wie Vereinskollegin Lea Mergener setzte er sich schon zu Beginn des Rennens an die Spitze des Feldes und lief mit einem Vorsprung von 20 Sekunden auf den Nächstplazierten über die Ziellinie.

 

                                

In bestechender Laufform zeigte sich auch Tobias Zenner mit Platz 6 in der Altersklasse der Zwölfjährigen. Ihn trennten nur 9 Sekunden von einem Platz auf dem Treppchen. In der Altersklasse der Vierzehnjährigen standen mit Maximilan Zenner und Julian Bürner zwei Tri - Sportler an der Startlinie der Kreismeisterschaften. Zenner belegte auf der 3300 m-Strecke Platz 2 und sicherte sich damit seinen ersten Treppchenplatz bei Meisterschaften. Vereins- und Trainingskollege Bürner belegte einen guten fünften Rang.

 

                                

 

In der männlichen Jugend B starteten Tobias Klesen, Leon Kiefer, Tim Mergener und Alexander Steffen. Auf der 4100 m- Strecke überquerte Klesen als Erster die Ziellinie und stellte damit seine läuferischen Qualitäten unter Beweis. Leon Kiefer belegte Rang 3, Tim Mergener Rang 4 und Alexander Steffen Rang 12.

                                        

In der Mannschaftswertung der Jugend B waren die Tri Sportler mit diesen Platzierungen ebenfalls nicht zu schlagen.

                                  

Im stark besetzten Feld Jugend A belegte Micha Zimmer den 5. Platz.

 

Tobias Klesen siegt in Bad Sobernheim

Tri Sport Saar-Hochwald erfolgreich bei Sprinttriathlon

Fast schon traditionsgemäß waren wir beim, die Saison abschließenden, Sprinttriathlon in Bad Soberheim nicht nur der teilnehmerstärkste Verein, wir waren auch mit Abstand der erfolgreichste.

 

                

 

Mit Tobias Klesen, dem Jugendkaderathleten des Verbandes Saarland trug sich ein talentierter Sportler erstmals in die Siegerliste ein. Er gewann die Gesamtwertung in der sehr guten Zeit von 51:24 für 300m Schwimmen, 20km Radfahren und 5000m Laufen. Auch Thomas Schütz und Thomas Schamper belegten im Gesamtklassement vordere Plätze.

Des Weiteren konnten viele Athleten unseres Vereins in den jeweiligen Altersklassen Siege erzielen. So siegten Bernd Richter, Michael Leick, Katja Sutschet und Gabi Joecken jeweils in ihren Altersklassen.

Peter Joecken hatte nach dem „Schuhdesaster“ von Arno und Michael in Illingen dieses Mal die Rolle des Pechvogels, als er wegen einer zu wenig gefahrenen Radrunde nach dem Wettkampf sein Startrecht verwirkte.

 

Peter Joecken gewinnt AK-Wertung in offener Rheinlandmeisterschaft

 

Unser Athlet fährt beim Berg-Einzelzeitfahrrennen in die Spitzengruppe

 

 

Über 100 ambitionierte Einzelzeitfahrer waren beim Berg-Einzelzeitfahren in Altenkirchen/Westerwald an den Start gegangen. Es galt auf einer selektiven, mit fast 400 Höhenmetern „angereicherten“ Strecke über 35km möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Bei der offenen Rheinlandmeisterschaft startete mit dem Altersklassenathleten Peter Joecken auch ein zeitfahrerfahrener Triathlet. Sein Ziel war es, seine Altersklasse zu gewinnen. Dies gelang dem 54 jährigen eindrucksvoll. Er absolvierte die Strecke in einer Zeit von 53 Minuten und zwanzig Sekunden, was den Sieg in der Klasse TM 50 bedeutete.                                                                        

In der Gesamtwertung konnte Peter Joecken sich sogar im Vorderfeld platzieren. Sein Gesamtrang war der 12. Platz von 172 Startern und er zeigte sich mit dem Ergebnis hoch zufrieden: “Einzelzeitfahren, zudem in bergigem Profil, ist eine besondere Herausforderung für jeden Athleten und man lernt seine Schmerzgrenze immer wieder kennen, aber dass ich in meinem Alter so weit nach vorne fahren konnte, hätte ich nicht gedacht.“ Mit einem Stundenmittel von 40,2km/h stellte er erneut unter Beweis, dass das Alter eine eher untergeordnete Rolle spielt, wenn Training und die Bereitschaft, sich „ordentlich“ zu quälen, miteinander übereinstimmen.

 

 

Tri Sport Saar-Hochwald nicht nur bei Olympia erfolgreich

 

Trotzdem: Auch Desaster lassen sich nicht immer vermeiden…

 

Bei den Saarlandmeisterschaften in der Sprintdistanz über 300m Schwimmen, 20km Radfahren und abschließendem 5km Laufen konnten viele Starter des Tri-Sport Saar-Hochwald an  den Start gehen.

 

Dass dabei nicht alles erfolgreich klappen kann, erfuhren die eigentlich erfahrenen Triathleten Michael Leick und Arno Kewerkopf. Ihnen passierte ein Malheur, das man im Nachhinein mit einem ordentlichen Schmunzeln quittieren kann. Nach guten Schwimm- und Radleistungen lagen beide Athleten in aussichtsreicher Position. Michael Leick kam etwa eine Minute vor Arno Kewerkopf in die Wechselzone, schnappte sich die falschen Laufschuhe, nämlich die von Arno, dessen Wechselplatz neben ihm lag und lief, wenngleich die Schuhe fast 2 Größen kleiner waren, mit den falschen Schuhen los. Des einen Leid war in diesem Fall auch des anderen Leid, denn als Arno zum Wechseln kam, waren seine Laufschuhe nicht mehr da. Was tun? Fluchend und schimpfend musste er seinen Wettkampf beenden. Das traf aber auch für den losgelaufenen Michael zu, der mit den falschen Schuhen, die ihm viel zu klein waren, den Wettkampf auch nicht beenden konnte. So etwas war ihnen noch nie passiert.

 

Dass dennoch für den Tri-Sport Saar-Hochwald der eine oder andere Titel heraussprang, dafür sorgten dann die anderen Athleten und Athletinnen.

 

Besonders gratulieren konnte man den Saarlandmeisterinnen und Saarlandmeistern  Katja Sutschet, Thomas Schütz und Wilfried Frank.  

  

                       

 

                  

 

                            Hier die Platzierungen der Tri Sport Saar-Hochwaldathleten:

 

                                          Klesen, Tobias, Klasse M 16 Platz 2

                                          Birkelbach, Johannes, Klasse M16 Platz 4

                                          Schütz, Thomas, Klasse M20 Platz 1

                                          Schamper, Thomas, Klasse M20 Platz 2

                                          Richter, Bernd, Klasse M40 Platz 4

                                          Sutschet, Katja, Klasse W16 Platz 1

                                          Joecken, Gabi, Klasse W35 Platz 2

                                          Schamper, Silvia, Klasse W45 Platz 4

                                          Frank, Wilfried, Klasse M 65 Platz 1

                                          Leick, Jana, Klasse W 18 Platz 3

 

 

 

Jan Frodeno

gewinnt Olympia-Gold!!!!!

Der Tri-Sport Saar Hochwald gratuliert herzlich.

 

  

Tri-Sport-Saar-Hochwald-Athlet Frodeno spurtet zu Triathlon-Gold!!!!!

 

Jan Frodeno sicherte sich in furiosem Sprint den Olympiasieg vor dem

Kanadier Simon Withfield.

 

Im Verein hatten sich zahlreiche Mitglieder in aller Herrgottsfrühe bei Michel Leick versammelt und fieberten eifrig mit. Anschließend konnte eine Flut von Emailpost alle Vereinsmitglieder über den spektakulärsten Erfolg der Vereinsgeschichte informieren.

         

      

 

Gabi Joecken Saarlandmeisterin in der TW 35 bei Mitteldistanztriathlon

 

 

Bei den diesjährigen im rheinland-pfälzischen Bad Ems ausgetragenen Triathlonmeisterschaften in der Mitteldistanz über 2000m Schwimmen, 70km Radfahren und 15km Laufen konnte die Athletin Gabi Joecken für den Tri Sport Saar-Hochwald in der Klasse TW 35 den ersten Platz belegen und damit saarländische Meisterin werden.

 

Sie benötigte für die sehr anspruchsvollen Teildistanzen insgesamt eine Zeit von 4 Stunden und 13 Minuten. Das Schwimmen in der Lahn begann bei strömendem Regen und stellte die Athletin vor keine größeren Probleme, denn sie absolvierte die lange Schwimmstrecke in einer guten Zeit von 33 Minuten. Das anschließende Radfahren auf der selektiven, mit etwa 1000 Höhenmetern „angereicherten“ Strecke über knapp 70km zeigte, dass sie in diesem Bereich ihre Stärke hat. Sie schaffte einen 30er Schnitt und konnte damit mit einer Zeit von 2 Stunden und 20 Minuten die Basis für den abschließenden 15000m Lauf legen.

                                                        

Die Laufstrecke schaffte sie in einer Stunde und 20 Minuten, was dann im Ergebnis die Landesmeisterschaft brachte. Der von der STU beauftrage Martin Biehler überreichte ihr bei der Siegerehrung die verdiente Goldmedaille.

 

Faszination Hamburg City Man

10.000 Teilnehmer, dabei auch 16 vom Tri-Sport Saar-Hochwald

 

Bereits zum siebten Mal ging der Hamburg City Man am 5. und 6. Juli im Herzen der Hansestadt über die große Sportbühne. Am Start waren nicht nur die Topstars in ihrer Vorbereitung auf die Olympischen Spiele, sondern auch das größte Jedermann-Feld der Welt. Am Samstag gingen 4.200 Teilnehmer über die Sprintdistanz auf die Strecke. 500m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen.

 

Silvia Schamper kam hier in der Altersklasse W 45 in einer Zeit von 1:30:26 auf einen hervorragenden 7. Platz.

 

 

 

3750 Teilnehmer starteten am Sonntag 6. Juli über die Olympische Distanz: 1,5 km Schwimmen durch die Alster, 40 km mit dem Rad am Hafen vorbei über die Reeperbahn und die Elbchaussee, dann noch 10 km Laufen über Hamburgs beliebteste Flaniermeile bis zum blauen Zieltor auf dem Rathausmarkt. Auf dieser Distanz stellte der Tri-Sport Saar-Hochwald das größte Kontingent.

 

Die Ergebnisse:                                                                 

 

                                                 

 

                         Jana Leick Altersklasse (AK 20), 3:13:35, Platz 3

 

                                             

                        Kirsten Maas (AK 40) 3:01:52, Platz 34

 

                                               

                         Birgit Lins (AK 45), 3:28:24, Platz 37

 

Hervorzuheben ist, dass alle zuvor genannten Triathletinnen ihre erste Olympische Distanz absolvierten.

 

Bei den Männern war es:

 

 

                                                

 

Thomas Schamper (AK 20), der die beste Gesamtzeit 2:25:27 mit Platz 8 ablieferte.

                                                

 

Stefan Klein, 2:35:01,(AK 40) Platz 63

                                                    

 

Gerd Heisel, 2:35:21, (AK 40) Platz 68

                                                  

                          Bernd Richter, 2:38:52, (AK 40) Platz 105

 

                                                   

                  Heiko Maas als Erststarter 2:59:02, (AK 45) Platz 335

         

                                 

                         Michael Leick, 2:31:40, (AK 45) Platz 1

                                                  

                            Guido Horsch, 2:54:46, (AK 50) Platz 45

                                                 

                              Freddy Witzmann, 2:53:13, (AK 55) Platz 11

 

                               

                                 Gerhard Herres, 3:05:04, (AK 55) Platz 25

 

 

Schon vor der Jedermann Olympischen Distanz gingen am Sonntagmorgen Mischa Zimmer und Tobias Klesen im Rahmen des DTU Cup’s der Jugend A um 7Uhr 20 an den Start. Sie mussten 800 m schwimmen, 20 km Rad fahren und 5 km laufen.

 

Ergebnis:

 

Mischa Zimmer, 1:06:40, Platz 13 und

 

Tobias Klesen, 1:07:41, Platz 17.

 

Hamburg ist auch das Ziel der besten Profi-Triathleten der Welt. Die Merziger Teilnehmer sowie der  mitgereiste Tross waren nicht wenig stolz, als Vereinsmitglied

 

                                  

                       Jan Frodeno den 2. Platz beim Weltcup,

 

nur 7 Sekunden hinter Daniel Unger, in 1:46:57 belegte. Der Olympiateilnehmer Jan Frodeno trainiert am Olympiastützpunkt Saarbrücken und startet für den Tri-Sport Saar-Hochwald. Jan pflegt trotz seiner knapp bemessenen Freizeit den Kontakt mit den Merziger Triathleten, was seine Präsens beim Schülertriathlon vor einigen Wochen bewies. Damit das Vereinsleben nicht zu kurz kam machten sich mit den Teilnehmern deren Ehemänner, -frauen, Kinder mit auf den Weg nach Hamburg. Das sportliche Event wurde umrahmt von dem obligatorischen Reeperbahnbesuch (diesmal ohne Rennrad), Musicalveranstaltung, Hafenrundfahrt, Museumsbesuche und vor allem Shopping. Als Fazit lässt sich festhalten: Hamburg war die Reise wert.

 

Auch bei den Jugendlichen war in diesem Sommer viel los!!!!

10. Tour d´Europe Fair Play

 

Vom 20. bis 28. Juni 2008  haben  250  Schüler aus Deutschland, Frankreich ,Luxemburg und Belgien an dieser interregionalen  Fahrradtour teilgenommen.

 

Diese Radtour ist eine Aktion von Schülern und Jugendlichen aus Schulen und Vereinen für Fairness, Völkerverständigung und Gewaltfreiheit in Sport und Gesellschaft. Veranstalter ist die Europäische Sportakademie in Trier. In 8 Etappen wurden 820 Km durch den Großraum Belgien, Saar-Lor-Lux und  Rheinland Pfalz zurückgelegt.

 

Auch in diesem Jahr hat Tri-Sport- Saar-Hochwald wieder mit 6 Jungen und Mädchen im Alter von 11 bis 13  Jahren mit ihren Trainern an dieser Tour teilgenommen.

 

           Stella Clemens, Marcel Koltes, Otmar Kerber, Julian Bürner, Katharina Wirz,

                                 Lea Mergener, Anni Biehler, Alexander Sutschet

 

Für diese Jugendlichen und ihre Trainer wurde es wieder ein unvergessliches Erlebnis.

 

 

Leon Kiefer von Tri Sport Saar-Hochwald holt Medaille bei Deutschen Triathlon Nachwuchsmeisterschaften

 

Tobias Klesen belegt Rang 6, Tim Mergener Rang 9 und Micha Zimmer wird 13.

 

Bei den diesjährigen Deutschen Triathlonnachwuchsmeisterschaften am 20. Juli am Schluchsee gingen insgesamt neun Nachwuchstriathleten von Tri Sport Saar-Hochwald an den Start.

Als jüngste Teilnehmer des Merziger Vereins gingen Leon Kiefer und Tim Mergener (männliche Jugend B) an den Start.

Beide konnten sich auf der 400 Meter langen Schwimmstrecke sehr gut behaupten und entstiegen an 14. (Kiefer) bzw. 15. Position (Mergener) liegend mit Kontakt zur Spitzengruppe den Fluten des Schluchsees. In der zweiten Disziplin riss der als starker Radfahrer bekannte Leon Kiefer gemeinsam mit drei Konkurrenten aus dem Hauptfeld aus. Nach guter Zusammenarbeit auf der Radstrecke begaben sich die vier  auf die abschließende Laufstrecke, auf der sich Leon Kiefer nach hartem Kampf Platz drei sichern konnte. Dieses nationale Spitzenergebnis ist umso eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass der ehemalige Fußballer des VFB Tünsdorf erst seit zwei Jahren im Triathlonsport aktiv ist. Tim Mergener lief mit der fünftschnellsten Laufzeit auf einem hervorragenden 9. Rang über die Ziellinie. Mit Blick auf die Zukunft wird von den beiden Athleten mit Sicherheit noch viel zu erwarten sein.

In der Altersklasse der männlichen Jugend A sorgten der 16-jährige Tobias Klesen und der 17- jährige Micha Zimmer für Spitzenergebnisse. Beide gingen nach der 750 m langen Schwimmstrecke mit circa 30 Sekunden Rückstand auf die anspruchsvolle Radstrecke. Tobias Klesen konnte hier zum wiederholten Male seine radfahrerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und mit der zweitschnellsten Radzeit Anschluss an die Spitzengruppe finden. Nach seinem 3.Platz im letzten Jahr sicherte er sich mit einer soliden Laufleistung Rang 6 und damit erneut eine Position in der nationalen Spitze. Micha Zimmer, der in diesem Jahr im Rahmen des Triathlondeutschlandcups schon einige Male sein Potential aufblitzen ließ (3 Platzierungen unter den ersten 15) arbeitete sich auf der Laufstrecke bis auf den 13. Platz vor.

Zusammen mit ihrem Trainingskollegen aus dem Landeskader, Michael Wocker sicherten sich die beiden in der Mannschaftswertung den Titel des Deutschen Meisters vor ihren Konkurrenten aus Bayern und Baden-Württemberg. 

Johannes Birkelbach lief in derselben Altersklasse als 39. über die Ziellinie und  wird sich mit dem bisherigen Trainingseifer im nächsten Jahr mit Sicherheit noch steigern können.

Katja Sutschet belegte bei der weiblichen Jugend A nicht zuletzt wegen ihrer starken Schwimmleistung einen guten 21. Rang.

Bei den Junioren belegten Rouven Winter und Rebecca Buchna Rang 39 bzw. Rang 24. Beide hatten im Vorfeld mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen.

Die diesjährigen nationalen Titelkämpfe werden den Nachwuchstriathleten von Tri Sport Saar-Hochwald aufgrund der erzielten Erfolge mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben und im täglichen Training für zusätzliche Motivation sorgen.   

 

 

Leon Kiefer auf dem Weg zur Bronzemedaille.

 

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